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Wieder zurück auf ELDON

Wir starten früh am Morgen. Ich habe noch einen beruflichen Termin in Holland bevor wir endlich  zu ELDON fahren können. Viel gibt es nicht zu erzählen, wir haben eine lange Fahrt und erreichen Calais natürlich – im Regen. Was sonst. Hier scheint es in den letzten Monaten nur zu regnen. Selbst der Hafenmeister ist schon angewidert von diesem Wetter.

Meine Befürchtungen, das etwas nicht in Ordnung ist auf ELDON zerstreuen sich. Alles prima, ELDON geht es gut.

Ich bin überrascht wie trocken ELDON unter DEck ist. Als wir sie übernommen haben, war alles naß, überall rann Wasser an den Wänden hinunter. Das scheint alles vorbei zu sein.

Müde fallen wir spät abends ins Bett und schlafen erst einmal richtig aus.

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Was ein guter Abend ohne Lasten auf dem Rücken und mit gutem Futter bewirken kann

Abends gehen wir ins Restaurant vor Ort in der Marina.

AH – eine gute Entschädigung von all den Strapazen und schmerzen. Ich glaube ich muss Julia erst einmal den Rücken einrenken. Sie hat von all dem Gewicht starke Rückenschmerzen bekommen.

GGGRrrrrrr – sagt keinen Ton und leidet still…

Whou war das Essen gut. Und das Bier erst…

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Bis zu ELDON

die weitere Reise ist endlich einmal unspektakulär. Wir erreichen Portsmouth, quälen uns zum Taxi und fahren zur nächsten Fähre, die uns auf die Isle of Wight bringen soll.

Die Dame am Ticketschalter und Kaffee / Kuchen / Sandwich – Verkauf ist sehr nett. Sie bestellt uns ein Taxi für die andere Seite, damit wir mitten in der zu unserem Schiff kommen.

Und es kommt wie geplant: Wir errreichen in frühen Morgen stunden die Isle of Wight und unser Taxi bringt uns zum Schiff.

Ich muss im Regen einige Minuten suchen. Aber dann habe ich sie. SIe sieht ja nicht aus wie jeder normale Segler.

Wir hiefen noch unser Gepäck pladdernass an Bord, sehen noch 2 Stunden nach dem Rechten und bauen unsere Bettenburg.

Tschüß – wir fallen um wie die Bäume…

Später weckt uns der Hunger und wir beginnen uns einzuleben, die Sachen auszupacken, Schränke zu auszuwischen und was man so tun kann, damit es gemütlicher wird

Ich sammel die nächsten Arbeiten: Heizung geht nicht (schitt!) und viele andere Dinge sind ebenfalls nicht wie es schön wäre. Aber das wird schon.

Dem Wassertank trauen wir nicht. Also nehme ich Wasser von Land im Kanister.

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Heute ist uns jemand gut gesonnen

Endlich schönes Wetter.Kein Regen oder Schnee. Nein – Sonne, kalte Luft, aber richtig schön!

Wir frühstücken und verlassen unser Nachtlager in Richtung Fähre.

Das Schöne an Le Havre: hier fährt nur einmal am Tag eine Fähre. Immer zur gleichen Zeit 17:00 Uhr. Also haben wir Zeit uns mit jeder Menge Beamten zu quälen.

Aber – alles anders. Am Schalter für die Tickets ruft die nette Damen einen Herren von der französischen Polizei. Der verschwindet einige Minuten, kommt wieder und sagt: „jo, allet jut“ Ihr könnt fahren. Verdammt noch mal, hatte ich doch gestern schon gesagt. Manno….

Ich bedanke mich bei der jungen ansehnlichen Dame am Ticketschalter und dem Polizisten, die sich bereits schmusend in den Armen liegend für die lange Mittagspause verabschieden.

Wir haben unser Ticket. Gott sei dank….

Wir gehen spazieren und schleppen unser Gepäck zu einem Sportausrüster. Julia benötigt dringend noch eine wasserdichte Haut für die Überführung.

Aber wir machen langsam. Wir sind unendlich kaputt von diesem Gepäck, das uns alles abverlangt. ICH – wollte ja gar nicht so viel mitnehmen (uiui – ich muss schweigen)

Etwas Ablenkung kommt in einer schicken Shoppingmall. Ich kaufe etwas Futter im Supermarkt und vor allem Wasser.

Gegen 16:30 geht es ab zur Fähre. Wir stehen an der Ausweiskontrolle, da beginnt doch ein neuer Beamter wieder von vorne…

Gott sei Dank kommt schnell der Kollege und löst die Situation auf. Wir können endlich auf’s Schiff und fahren los: Richtung Portsmouth, wo wir morgen früh ankommen werden.

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Weiter geht’s über Paris nach Le Havre

Morgen’s um 06:30 fallen wir aus dem Bett. Unsere Knochen schmerzen. Aber die Lust auf Frühstück treibt uns voran.

Das Frühstück ist super. ist ja auch selbstbezahlt, gel. Ah, das Taxi ist auch super…

Wir sitzen wieder im Zug. diesmal total überfüllt, weil ja alle Passagiere von gestern nun heute mit dem nächsten Zug weiter fahren wollen. Wozu denn auch noch einen weiteren Zug einsetzen. Sollen sie in den Gängen hängen!

In Paris müssen wir den Bahnhof wechseln, den Zug wechseln. Alles mit unserem leichtem Handgepäck. Mein Körper schreit um Hilfe. Julia sieht aus, wie ich mich fühle.

Irgendwann haben wir es geschafft. haben neue Ticktes für die Fahrt von Paris nach Le Havre (umgeplant, wie dumm bin ich eigentlich….:(  )

Wir sitzen im Zug und sind schon happy. Endlich wieder warm, endlich wieder weiche Sitzen:

„Bitte verlassen Sie den Zug. Dieser hat technische Probleme“ Zwei Bahnsteige weiter steht ein anderer Zug bereit. Ich kann es langsam nicht mehr fassen.

Wieder alles auf, raus rüber hetzen. Ich schwimme im eigenen Saft. Oder so..

Endlich geht es los. Wir fahren nach Le Havre. Mit ein weinig Glück schaffen wir die Fähre nach Portsmouth noch rechtzeitig. Trotz der Verspätung. Ich habe ja Zeit eingeplant.

Le Have ist eine nette Stadt. Wir fahren mit dem Taxi zur Fähre und äußern den Wunsch, mit der nächsten Fähre fahren zu wollen.

Aber Julia hat noch kein VISUM – sage ich dem Angestellten und weise ihn darauf hin, das dies auch nicht nötig ist. Ein Stempel von der britischen Boarder Authority ist genug. Ich hatte es im Gefühl. Der eigentlich ganz nette  Angestellte hatte keine Ahnung was er tut und sendet Kopien unserer Ausweise zur britischen Seite nach Portsmouth, Dover oder sonst wo hin.
Nach einer halben Stunde bekommen wir die Nachricht: Man kann nicht länger warten. Man gibt uns eine Telefonnummer und läßt uns stehen.

Na super….

Inzwischen ist es 17:00 und ich suche zuerst einmal ein Nachtlager für uns. IBIS hilft weiter.

Sachen auf Zimmer, etwas frisch machen und ran ans Futter und heute vor
allem ein Bier..

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Nichts geht über Verzögerungen

Wir planen und die Überführung schön: Ende Oktober starten wir, dann kurz Schiff klar machen, 10 Tage Überführung, 5 Tage Reserve für schlechtes Wetter und Weihnachten sitzen wir zuhause am Tannenbaum und freuen uns auf, was vor uns liegt.

Hättest Du wohl gerne…

Alle beruflichen Termine schieben und schieben sich. Eldon ist schon fertig, wir können aber nicht los…

Dann. Endlich. Ich bin schon halb wahnsinnig: am 10. Dezember 2017 können wir endlich losfahren.
Ohne Auto versteht sich. Wir wollen ja ELDON Überführung. Ich buche alle Tickets von nirgendwo durch 4 Länder bis zur Isle of Wight. Nur ein SMS Service der Deutschen Bahn hilf da noch weiter. Ich möchte doch möglichst ein vollständiges Ticket.

Na ja. Fast….

Am Tag als wir losfahren wollen stelle ich morgens beim nochmaligen Check der gebuchten Strecke fest, das der Service leider einen Tag später gebucht hat. ich hetze SOnntags morgens in Schluffen bei Schneetreiben nach Aschaffenburg ins Reisezentrum um die Tickets umzutauschen.

„Geht nicht“ weil Sie über den SMS Service gebucht haben. Sie müssen die Tickets neu kaufen und sich erstatten lassen. Ich finde später heraus, das dies Unsinn ist. Aber was soll ich gegen den Mann da hinter dem Tresen machen? Ideen hatte ich schon in dem Moment….  Ich buche also noch einmal, kann einen Teil der Tickets nutzen, den meisten Teil der Strecke muss ich aber noch einmal buchen

Da hatte ich die Reise schon fast 2 mal bezahlt. und über verschiedene Orte und Strecken.

Zurück zu Hause packen wir in Hetze unsere Sachen und müssen auch schon los zum Zug. Wir hetzen mit leichtem Gepäck quer durch unser Dorf und den tiefen Schnee -Julia mit 45 kg Gepäck, ich mit fast 100 kg.  Nur das Nötigste.

Was dann folgt spottet jeder Beschreibung. Ich kürze die Erfahrung ein und schreibe in Tabellenform:

– unsere Bimmelbahn hat kurz vor dem Ende unseres Tales einen technischen Defekt. Wir müssen den Zug zu früh verlassen und umsteigen in einen anderen. 45 kg hoch, 100 kg im 2. Anlauf hoch und los.

– Wir schaffen Hanau und haben etwas Zeit für einen Kaffee. Meine Knochen scherzen schon jetzt. Und wir haben gerade erst angefangen.

In Frankfurt steigen wir in den Katastrophen ICE über Mannheim nach Paris.

Es ist schon dunkel als wir in Saarbrücken mit technischen Problemen zu kämpfen haben. Der Zug muss aus dem Bahnhof heraus, wieder hinein. Läßt sich nicht lösen.

Der ICE steht still und wir alle stranden im Nichts (Sarrbrücken um 2300).
Alle raus aus dem Zug. Einige Hundert Menschen stehen vor dem Schalter und wollen Hilfe haben. Die Bahn versucht abzuwickeln. Wird aber der Situation nicht annähernd gerecht.

Ich muss zur Toieltte. Keine hat offen. EIn einsamen Mitarbeiter bei KFC läßt mich auf die Angestelltentoilette. Kurz vor einer Explosion. Uha.

Wieder zurück in der Warteschlange erhalten wir gegen Mitternacht einen Gutschein für ein Hotelzimmer (natürlich ohne Frühstück). Weiter geht es erst am nächsten Morgen.

Die Taxifahrer schauen mich an, als ob Sie eine Sonderzulage haben möchten für das Gepäck.
Ich falle ins Koma und schlafe wie ein Stein. Ich glaube Julia ebenfalls.