Der Wind bläst und wir arbeiten jeden Tag so viel wie es geht am Schiff – oder besser gesagt daran, wie wir noch die letze Ecke ausnutzen können, um dort etwas zu verstauen.

Wir sind beide überrascht, das wir am Ende doch relativ gut unsere geballte Ladung von einem vollem Anhänger und vollem Auto unter Deck verstauen.

Einiges wird wieder verschwinden, sobald die Arbeiten am Schiff Ihren Lauf nehmen und Werkzeuge in dieser Masse nicht mehr benötigt werden.

Der Hafenmeister schaut mich an: „Schon seit 8 Wochen Regen und es nimmt kein Ende. Es ist unglaublich“

Das kann schon auf die Stimmung drücken. In der Nacht bläst es wie verrückt. Ich schlafe, bekomme das Spektakel nicht mit. Aber Julia meinte, so schlimm wäre es noch nicht gewesen.

May be… als ich aufwache scheint mir die Sonne ins Auge, es ist Windstille und ich kann keine Wolke mehr sehen. Hui – das ist schön.

Die Fischer kommen gegen 10 von draußen und ich habe den Eindruck, das sie sich ein Rennen liefern: Wer legt zuerst an, wer löscht seine Ladung als Erster und kann mit dem Auto zum 300m entfernten Markt rennen.


Die fahren wie die Irren heute morgen.

Man, ist das schön!
Und wir müssen heute wieder los nach Hause. Julia muss verreisen und ich muss Sie wegbringen. Ich komme in ein paar Tagen wieder. Samstag, ja Samstag bin ich wieder da

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