Was nicht alles geschehen kann:

Der letzte Tag nach Stavoren – denken wir…

Wir prüfen Diesel, Öl und Wasser wie jeden Tag. Aber wir machen einen Fehler. Wir laufen aus und nehmen Kurs Harlingen. Kurz vor Harlingen biegen wir dann Richtung Kornverdersand / Schleuse zum Ijssenmeer ab.

Genau vor der Hafeneinfahrt Harlingen – natürlich setzt Strömung ein kein Wind – stirbt deer Motor ab. OBERSCH…..Wir setzen noch schnell die Genua, aber es ist zu wenig Wind, wir driften auf Hafenbefestigung zu. NICHT GUT !

Funken lohnt nicht, das duaert zu lange. Ich spurte an Deck und und gebe Handzeichen, das wir ein Problem haben: Mit beiden Armen über dem Kopf hinund her schwenken. Das sollte doch jeder kapieren. Ein Plattboden fährt nach Harlingen rein. Der Skipper / Rudergänger sieht mich und grüßt freundlich zurück. IDIOT

Wer hilft sofort? kleine Motorboote kommen sofort wir die Fliegen und helfen uns SUPER!!!!! Wir werden mit langsamer Fahrt in den Hafen von Harlingen geschleppt und können an einem Anlieger für Plattboden erst einmal festmachen. Puh, das wäre geschafft….

Enriko läuft los zum Hafenmeister. Über Funk sind wir schon durch aller Munde. Der Hafenmeister kommt und – ich glaube es nicht!!! Das einzige, was kommt ist: „Ihr müßt hier weg! Ist mir egal wie, aber weg! Ist der Mann bescheuert? Wir haben keine Maschine und keinen Wind. Wie soll das gehen?

GANZ EHRLICH: Der Hafenmeister von Harlingen ist für mich ein Ar….l….. und ich werde noch der Hafenbehörde schreiben. Keine Hilfe. Wir wissen nicht, was mit unserem Motor geschehen ist.

Ein Abschleppdienst hilft uns dann auf die andere Seite des Hafens zu kommen. Dort dürfen wir laut Hafenmeister hin. Na klar – von dort laufen wir auch eine halbe Stunde um die Hafenmole bis in die Stadt. Super!!!!! Danke Herr Hafenmeister! Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Der Abschleppdienst nimmt Geld. Aber es ist in Ordnung. Manfred und Enriko holen Diesel in Kanistern bei. Über Stunden füllen wir den Tank. Und tatsächlich – mit frischem DIesel können wir den Motor wieder starten!

Was war geschehen? Ich nutze die Zeit während der Dieselbeschaffung an Bord um den Fehler zu finden Nach einer halben Stunden ist klar: Wir haben stets den Lvel im Tank gemessen, aber nicht bedacht, das der Boden des Tanks konisch zuläuft. Das bedeutet, die letzten Inch Diesel entsprechen nur einer sehr geringen Menge Diesel. weil sich der Diesel dort schon im Bereich des Konus befand! Blöder Fehler. Später muss Manfred die Tanks auslitern, um den Füllständen Mengen zuordnen zu können. So was blödes! Aber mit Glück im Unglück ist das Problem gelöst! Hurraa!

Enriko bekommt nun Zeitprobleme. Er wollte eigentlich heute Abend mit Freunden von Stavoren aus nach Hause fahren. nach kurzem Telefonat verläßt er uns. Masch’s gut Enriko, es hat Spaß gemacht mit Dir zu fahren!

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