Ich versuche seit Monaten einen Termin in der Werft zu bekommen – genauer gesagt seit Spätherbst 2018. Es ist unglaublich, erst werde ich geschoben, geschoben geschoben, dann erkrankt der Werftchef und Monat bei Monat vergeht, ohne das ich meine notwendigen Reparaturen in den Griff bekomme. Leider immer wieder keine Antwort auf meine Anfragen

Auf der Suche nach einer Alternative werde ich in Varel fündig. Gott Sei Dank! Ich hatte schon allen Glauben aufgegeben. DIe Überfahrt ist endlich mal wieder ein Highlight. Nach über einem Jahr kann ich ELDON mal wieder bewegen. Julia kann leider nicht mit. Sie muss arbeiten.
Dafür scheint die Sonne prächtig und es ist endlich einmal warm im Norden Deutschlands!

Die Kaiser- Wilhelmsbrücke öffnet pünktlich zur Schleusung. Heute passen die Schleusung für Sportboote und meine Schleusenanforderungen in Varel zu einander. 3 Stunden vor Hochwasser soll ich am Eingang in den Pril sein. Das Fahrwasser hat dann schon ca. 2 Meter, aber durch den noch geringen Wasserstand kann man den Pril gut erkennen – Links und Rechts ist halt Schlick 🙂

Ich achte immer darauf, das ich auf genügend Wasser fahre. Um so mulmiger ist die Fahrt an Pricken vorbei, die augenscheinlich nicht viel Wasser umspült.

Jetzt merke ich, das mir noch Erfahrungen im „Schlick- hopping“ fehlen. Aber es fährt sich ganz gut und ich erreiche die Schleuse wie geplant ca. 10 Minuten vor Öffnung

Schlick macht eine Mondlandschaft. Ich finde es etwas deprimierend. Als würde der Welt etwas fehlen… Sicherlich eine rein subjektive Wahrnehmung

Recht idyllische Einfahrt vor Varel.
Ich verliere meinen Fender, der einfach abreist. Mist, ich komme nicht mehr dran und beschließe einen neuen zu kaufen.

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