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Kaum ist der letzte Knaller verpufft…

da darf ich wieder in ELDON’s Katakomben absteigen. Inzwischen möchte ich gerne einmal etwas Anderes tun! Stundenlang auf den Knien in einer Ecke leicht verbogen vorwärtsgebeugt arbeiten – Tag für Tag -macht wirklich kaputt. Alles tut weh.

Aber die ersten Erfolge kommen. Ich habe ja immer 3 Phasen bei der Arbeit (Ihr Auch?):
1. Die Abrissphase: Du beginnst, die alten Dinge zu beseitigen – ist ja nicht so viel, höchstens 1, 2 Tage (sagst Du DIr…)
2. Die Erkenntnis: Kacke, da ist es ja viel schlimmer, als es von außen aussah, es beginnt das Buddeln: 3-5 Tage
3. Der Wiederaufbau: mit Abstand die schönste Phase: dauert auch länger, aber Du siehst, wie „es wieder wird“ AHHHH, die Phase tut gut

So ist es mir wieder einmal in der Ecke geschehen, in der in einer Woche die Zentralheizung prunken soll.

Phase 1: alte Batterien raus. reinigen, putzen, mit Azeton waschen, alte Halterung umbauen für den Heizkessel und sich Fragen: Wie konnte es zu diesen Zustand nur kommen. (und immer schön sauer werden auf die Vorbesitzen, die nichts gemacht haben…:) )

Phase 2: Hups, hier und da oder doch größer ist die alte Halterung für die Batterien von der Säure stark angegriffen. Fast die Hälfte muss weggeschnitten werden. unglaublich

Phase 3: übrig bleibt eine Halterung, die mit Fenstern versehen ist und einen stäkeren Rahmen bekommt, damit die schwere Heizung wieder gut montiert werden kann. Dazu ein weißer Anstrich, damit ich später Schmutz schnell erkennen kann und und die Ecken bleibend sauber halten kann.

Geplant hatte ich für die Ecke einige Tage. Tatsächlich werden es wohl 2 Wochen plus intensive Nachpflege der Knie und – natürlich – des Rückens 🙂

Aber der Erfolg ist sehr schön. Der gesamte Bereich ist saniert, Oberflächen beschichtet und in einigen Tagen sind die Rohrleitungen neu sortiert und fertig für den Anschluß. Ich freue mich darauf.